Symbiose: Wo die Seele Wurzeln schlägt

Symbiose: Wo die Seele Wurzeln schlägt

Mein neuestes Werk ist eine Einladung, die Grenzen zwischen uns und der Welt um uns herum aufzulösen. 'Symbiose' zeigt den Moment, in dem die Natur nicht mehr nur Umgebung ist, sondern Teil unseres eigenen Seins wird.

     

 

                               

Die Verschmelzung des Inneren
Oft betrachten wir die Natur als etwas, das außerhalb von uns existiert. In diesem Werk nehme ich eine andere Perspektive ein. Das Gesicht, ruhig und in sich gekehrt, wird eins mit der Natur. Aus dem Inneren bricht die Natur hervor. Es ist kein Fremdkörper, sondern ein Zeichen für tiefes, inneres Wachstum. Die goldenen Fäden symbolisieren die wertvolle Verbindung, die alles zusammenhält, eine Heilung durch die Rückkehr zum Ursprung.
Natur als haptisches Erlebnis
Das markanteste Element von 'Symbiose' ist die echte Haptik und die physische Verbindung der Materialien. Ein Teil des Gesichts wurde separat gearbeitet und seitlich platziert, nun findet sich dort ein lebendiger Kern aus Moos und Rinde, Sodass man einen "Blick ins Innere" bekommt.
Mit einem goldenen Faden habe ich das Teil mit dem Rest des Gesichts verbunden. Es sieht aus, als würde der Faden dieses Fragment festhalten und stützen eine Symbolik für die kostbaren, manchmal zerbrechlichen Bande, die uns mit unserem Ursprung vereinen. Ich liebe es, wenn Kunst über die Fläche hinausgeht und durch solche haptischen Eingriffe eine ganz eigene Geschichte von Heilung und Beständigkeit erzählt.

                                         
Zurück zum Blog

Hinterlasse einen Kommentar