Hingabe: Wo das Auge der Natur begegnet

Hingabe: Wo das Auge der Natur begegnet

Die Skulptur „Hingabe“ markiert den Beginn meiner Reise in die Welt der skulpturalen Kunst. Alles begann mit einer einfachen runden Scheibe in meinen Händen und dem Gedanken, eines meiner Lieblingsthemen zu verarbeiten: das Auge.
Für mich haben Augen eine magische Anziehungskraft. Sie sind der Spiegel der Seele, aber in meiner Arbeit dürfen sie auch ein wenig Kurios und unheimlich sein. Da ich eine große Leidenschaft für das Horrorfilme habe, wollte ich ein Auge erschaffen, das aus dem Rahmen fällt, übertrieben weit nach unten gezogen, schnell so, als würde es Platz für etwas Neues schaffen.

         

                      



Die Verbindung zur Erde
Die Natur ist mein Anker, im Wald finde ich Ruhe und Erdung. Diese tiefe Naturverbundenheit floss direkt in die Komposition ein. Ich entschied mich für echtes, konserviertes Moos, das aus dem Inneren des Deckels hervorquillt, begleitet von feinen grünen Adern, die sich langsam nach oben ziehen.
Warum der Name 'Hingabe'?
Trotz der Rötung strahlt das Auge eine tiefe, schnelle meditative Ruhe aus. Es kämpft nicht gegen das Moos an. Es lässt zu, dass die Natur es Stück für Stück übernimmt, bis es eines Tages vollständig davon bedeckt sein wird.
Es ist eine Hommage an den Moment, in dem auch ich mich im Wald der Stille hingebe, um mich zu erden. „Hingabe“ ist das Akzeptieren der natürlichen Übermacht und das Finden von Frieden in diesem Prozess.




                       




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